1488-1493
Unter den späteren Reichsfreiherren von Stettenberg
und Grafen von Hardegg, Heinrich und Siegmund Prüschenk,
wurde die Greinburg zwischen 1488 und 1493 als eines der ersten
Schlösser im deutschsprachigen Raum errichtet.
1533
1533 erwarb der kaiserliche Rat, Burgvogt von Enns
und Landvogt von Schwaben, Johann Leble (Löbl), das Schloß.
Unter den Leble (Löbl) erhielt das Bauwerk weitgehend seine
heutige Gestalt. 1621 wurde die Greinburg an den Grafen Leonhard
Helfrich von Meggau veräußert, der grundlegende Umbauten
durchführen ließ. Ein der Fassade vorgeblendeter dreigeschossiger
Säulenarkadengang wurde prägend für das Erscheinungsbild
des Innenhofes. Unter Meggau wurde ferner die Sala terrena (sog.
Steinernes Theater) eingerichtet. 1625 kam es zur Neuausstattung
des Rittersaales und einer daran anschließenden Kapelle
im Südwestturm. Anna von Meggau brachte ihrem Gemahl, dem
Grafen Ludwig Sigmund von Dietrichstein, Schloß und Herrschaft
Grein mit in die Ehe.
1700
Seit 1700 war Graf Oktavian Karl von Carioni Eigentümer
der Greinburg, der das Schloß 1709 an Franz Ferdinand von
Salburg und Prandegg verkaufte.
1810
Die Familie von Dietrichstein war seit 1810 abermals
im Besitz der Greinburg, verkaufte das Anwesen jedoch bereits
1811 an den Bürgermeister von Hainburg, Josef Fink.