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Rundgang
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Über das Vestibül gelangt man in das sogenannte Fürstenzimmer, dem Auftakt der Führung durch die Coburger Zimmer. Der Kachelofen in Hafnerkeramik des Fürstenzimmers wurde vermutlich unter dem Grafen Meggau eingebaut.





Besonders interessant ist im Wappenzimmer die Decke mit Netzgewölbe, dessen Schlußsteine die Herrschaftswappen des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha tragen. Sehr qualitätvoll sind die in Marketterie eingelegten Sekretäre, Kommoden und Spieltische, die im 18. Jahrhundert in fränkisch-thüringischen Werkstätten angefertigt wurden.

 

Das Speisezimmer wurde unter Graf Meggau mit einer reich stuckierten Decke neu ausgestattet. Die Portraits von Mitgliedern des hannoveranisch-englischen Königshauses zeigen die illustren verwandtschaftlichen Beziehungen des Hauses Coburg. Der daran anschließende Salon ist hauptsächlich mit englischem Mobiliar aus der Zeit um 1820 möbliert. Unter den Gemälden des Salons finden sich neben dem Portrait von Kronprinzessin Charlotte von Großbritannien, der 1817 verstorbenen ersten Gemahlin von Prinz Leopold von Sachsen-Coburg-Saalfeld, auch zahlreiche Jugendbildnisse der Kinder von Königin Victoria, unter anderem von Prinz Leopold, dem Vater des letzten regierenden Coburger Herzogs Carl Eduard.

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