Weitere besondere Höhepunkte


 

Die “Sala Terrena”

Ein besonderer Höhepunkt bei der Besichtigung von Schloss Greinburg ist die “Sala Terrena” auch “Steinernes Theater” genannt, das 1625 unter der Leitung des Grafen von Meggau gebaut wurde (sein Wappen ist Teil des Deckenschmucks). Der Raum erhielt seinen Namen aufgrund des Mosaiks aus Donaukieseln, die die gesamte Fläche der Wände und des Deckengewölbes überziehen. Dieser Saal mit der angeschlossenen Rustikagrotte ist einzigartig in Österreich als eines der frühesten Beispiele derartiger Raumausstattung nördlich der Alpen. Diese bemerkenswerte Art der Ausstattung war in italienischen Hofkreisen seit dem 16. Jahrhundert Mode und spiegelte einen luxuriösen und überaus raffinierten Lebensstil wider.

 

 

Das Diamantgewölbe

Das Diamantgewölbe erhält seinen Namen durch die einzigartige Deckenstruktur, die mit diamantförmigen Ornamenten bedeckt ist. Dieses architektonische Meisterwerk führt zu einem faszinierenden Licht- und Schattenspiel. Der Raum wurde in der ursprünglichen Bauzeit im späten Mittelalter angelegt. Er ist das einzige Gewölbe dieser Art in Österreich und dokumentiert die außergewöhnlichen Qualitätsmaßstäbe, nach denen Schloss Greinburg gebaut wurde.

 

 

Der Rittersaal und die Schlosskapelle

Wenn Sie Schloss Greinburg besichtigen, sollten Sie unbedingt durch den großen Rittersaal schreiten. Er hat die unglaublichen Maße von 33 m Länge, 16 m Breite und 14 m Höhe. Er ist einer der größten einheitlich gewölbten Renaissance-Säle in Österreich. Dieser prachtvolle Saal ist ausgestattet mit beeindruckenden Gemälden aus dem 17. Jahrhundert – darunter Habsburger Herrscher wie König Rudolf I. (der 1291 verstarb) und Kaiser Ferdinand II. (der 1637 verstarb). Mithilfe von Hinweisschildern, die in der Nähe des Eingangs zum Rittersaal angebracht sind, können Besucher die auf den historischen Porträts dargestellten Personen identifizieren.

Eine kleine Schlosskapelle schließt sich an den Rittersaal an. Graf Meggau war ein Verfechter der Gegenreformation und spielte eine entscheidende Rolle bei der Erneuerung des Katholizismus in Oberösterreich. Höchstwahrscheinlich war er verantwortlich für die Renovierung der Schlosskapelle, die durch ihren frühbarocken Altar berühmt geworden ist. Dieser wird auch “Weihnachtsaltar” genannt, denn er ist mit verschiedenen Szenen rund um Christi Geburt ausgestattet – das zentrale Motiv ist die Anbetung der Hirten. Auch die Rückseite des Altars ist sehenswert. Im Gegensatz zu den schmuckvollen Schnitzereien auf der Vorderseite des Altars besteht die Rückseite aus zwei historischen Holzbalken, die ein einfaches Kreuz bilden.

 

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